Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeIn Verehrung für meinen liebsten Präsidenten!
Donnerstag, Januar 5 2012 Herzliche Grüße zur Weihnachtszeit Freitag, Dezember 23 2011 Bryans Schlagerladen, viertes Lied Donnerstag, Dezember 15 2011 Am Sonntag, dem 11., war Freitag der 1.! Donnerstag, Dezember 15 2011 Sucht Ihr im letzten Moment ein Geschenk? Sonntag, Dezember 11 2011 Mit Bryan unterwegs: Colle Sommeiller Mittwoch, August 31 2011 Der Theo hilft Euch auf die Beine! Freitag, Juni 17 2011 KategorienArchiveSucheStatische SeitenPowered by |
Donnerstag, 15. Dezember 2011Bryans Schlagerladen, viertes Lied![]() „Hallo, ich bin Nandor, Bryans neuester Freund. Kein Wunder, dass es mir so gut geht, wir haben ja denselben Papi! Nandor ist übrigens die ungarische Kurzversion des Vornamens Ferdinand und bedeutet ‚kühner Beschützer‘.“ Wieder was gelernt! Kein Teddybär der Welt kann zu einem anderen Teddybär so fies und gemein sein, wie es manche von Euch Menschen zueinander sind. Das musste ich feststellen, als ich mir im Internet ein paar Kommentare über dasjenige Schlagerduo ansehen wollte, von dem mein viertes Lied im Schlagerladen stammt. Ich hätte beinahe deprimiert aufgegeben, aber der Papi hat mich in meinem Selbstvertrauen bestärkt. Sollen die bösen Menschen doch ruhig weiterhin ihre fürchterlichen Meinungen zu verbreiten suchen, was kümmert das Euren Bryan? Und mit Verlaub, wahrscheinlich präsentiere ich Euch tatsächlich niemals ein zweites Lied des Schlagerduos „Die Amigos“, von dem gleich kurz die Rede sein wird. Aber das Lied, das ich Euch ans Herz legen möchte, macht „den ganzen anderen Schrott wieder gut“, wie mir mein oft so sarkastischer Freund Serafino eines Abends gestand – mit einem Tränchen im Knopfloch! „Die Amigos“ gibt es schon sehr lange im Reich des deutschen Schlagers: Im Jahr 1970 gründete das musikbegeisterte junge Brüderpaar Bernd (geboren im Dezember 1950, Leadsänger und Schlagzeug) und Karl-Heinz Ulrich (November 1948, Gitarre, Keyboard, Zweitstimme) aus dem mittelhessischen Villingen (Hungen) eine Schlagerband. Viele Jahre lang tingelten die Amigos über die Dörfer und Städte, die kleine Welt war begeistert, die große überschüttete sie schon damals mit Häme, strafte die beiden mit Ver- und Nichtachtung. Und so erschien das erste Studioalbum der Amigos erst im Jahr 1989! Ihr langjähriger Live-Keyborder Witold Piwonski erlitt 2000 einen schweren Schlaganfall und starb nach acht Jahren im Wachkoma. Für das Brüderpaar kam erst mit der österreichischen Plattenfirma MCP Sound & Media im Jahr 2006 der große Durchbruch: „Musikantenkönig“, „Musikantenkaiser“, Musikantenstadl, mehrere Goldene und Platin-Schallplatten, Echo-Nominierungen, Krone der Volksmusik 2009 und 2010, Echo-Gewinn 2011 in der Kategorie Volkstümliche Musik. Dienstag, 11. Januar 2011
Geschrieben von Bryan
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Vittorio macht Bären froh
… und die Menschen ebenso! Für uns Freunde in der Bärenrunde begann und beginnt das Jahr 2011 sehr festlich. Das liegt aber nicht daran, dass sich der Papi nach der feierlichen Weihnachtszeit dieses Jahr mit Riesenschritten seinem Fünfundsiebzigsten nähert (bevor Ihr ihm gratuliert: ich meine
![]() „Vittorios Visitenkarte“, hier vorgestellt von Xandi (r.) und seinem Freund Fino. Und jetzt schwärmen auch meine Bärenfreunde und der Papi ganz toll von „The Italian Tenor“ und alle beglückwünschen sie mich zu meiner Wahl. Daher will ich auch Euch den Vittorio freundlich empfehlen. Ob ich wohl der erste Teddybär bin, der über Vittorio Grigolo schreibt? Die fünfzehn Stücke seiner ersten Opern-CD „The Italian Tenor“ nahm Vittorio Grigolo vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2010 in Parma auf, zusammen mit dem Orchester des Teatro Regio di Parma unter der Leitung von Pier Giorgio Morandi. Ein argentinischer oder ein mexikanischer Tenor, der wie Vittorio bereits an der Metropolitan Opera in New York, der Mailänder Scala und im Royal Opera House in Covent Garden zu London gesungen hat, denkt bei PARMA vielleicht – genau wie ich – zunächst eher an Schinken. Aber für Vittorio waren der „richtige“ Ort für seine Aufnahmen sehr wichtig. Er wollte in seiner italienischen Heimat und in einer Gegend ins Mikrofon singen, in der „die Menschen die Oper zu sich nehmen wie Biscotti und Milch am Morgen“. Vittorio wünschte sich außerdem ein ausdrucksstarkes Repertoire „für die Kultur, aus der ich komme. Das ist so, als würde ich jemandem, der mich nicht kennt, meine Visitenkarte geben – die Stimme eines italienischen Tenors, auf natürliche Weise kommunizierend. Wir haben Arien ausgewählt, die ein großes, buntes Gemälde zeigen.“ Aber hört am besten selbst, wie geschmackvoll Vittorios Parma-CD tatsächlich geworden ist! Dienstag, 14. September 2010Bryans Schlagerladen, drittes Lied![]() „Hallo, ich bin Bobby. Ich hab den Bryan von schräg links angeschaut und ihm dann dieses Lied für den Schlagerladen empfohlen!“ Spuren, die der Wind verweht / so endlos weit, tausendmal Erinnerung an Dich. Spuren, die der Wind verweht / durch Raum und Zeit, Vergangenheit kehrt nie zurück. Sehnsucht heißt mein Herz / das schlägt für Dich allein, Du, mein schönster Traum, wo find ich Dich? Ein Gefühl ist manchmal für die Ewigkeit, auch wenn man daran zerbricht. Es ist das Gleiche wie schon bei Roy Black und dem Lied Brauner Teddybär und bei Vicky Leandros mit Ob wir uns wiedersehn: Der Papi und ich finden, auch Rex Gildo (dass es um ein Lied von ihm geht, war Euch sicher von allem Anfang an klar!) hätte viel mehr solcher schönen Lieder (Text und Musik der 1989 auf dem Album „Erinnerung an deine Zärtlichkeit“ erstveröffentlichten Spuren stammen übrigens von Uwe Busse und Karl-Heinz Rupprich) verdient. Aber weiß Gott, der Papi und ich hätten dem Rex Gildo auch ein viel schöneres Leben gewünscht, ein ehrlicheres und würdevolleres. Sonntag, 18. April 2010Bryans Schlagerladen, zweites Lied![]() Bärli war ziemlich erstaunt, bei uns eine Vicky-CD zu finden. Und doch landet Vicky Leandros jetzt völlig zu Recht in meinem Schlagerladen. Denn ein Lied der am 23. August 1952 (oder 1948!) geborenen griechischen Sängerin berührt mein Bärenherz ganz besonders: Ob wir uns wiedersehn. Es ist ein um 1977 entstandener Text mit einer Melodie, die mich voller Sehnsucht zu den Sternen trägt. Vielleicht liegt meine Wehmut aber auch daran, dass der Papi in früheren Zeiten ein paar dieser Zeilen öfters seinen jeweiligen Lieblingen geschrieben hat: Ob wir uns wiedersehn, auf dieser Welt das steht geschrieben in den Sternen. Die Zeit mit Dir, sie war schön und Du sollst wissen, was ich tat, tat ich aus Liebe und dass ich nichts bereue, was mit uns zwei’n geschah. Ob wir uns wiedersehn, frag nicht danach das Schicksal wird für uns entscheiden. Ich wollt, wir zwei wär’n ein Paar wie Sand und Meer, wie Meer und Wind, wie Wind und Wolken dann könnte nichts uns trennen, ein ganzes Leben lang. Donnerstag, 11. Februar 2010Bryans Schlagerladen, erstes Lied
Heute will ich mit einer kleinen Serie beginnen. In der geht es um besondere Lieder. Wenn ich es recht bedenke, handeln diese Lieder fast immer von Träumen und von Sehnsucht, von Liebe, Zärtlichkeit und oft auch von Abschied.
![]() Ein brauner Teddybär ist heut mein Thema! (Foto: www.plueschtier.de) Lieder können mächtig sein. Aber mal ehrlich, sehr oft sind die Melodie und eine leidenschaftlich singende Stimme viel wichtiger als der Text. Diese Ansicht teilt übrigens sogar der lektorierende Papi mit mir. Der Nachteil an vielen in deutscher Sprache gesungenen Texten ist ja, dass der Papi und ich das Gesülze Wort für Wort verstehen können … Doch in meinem Schlagerladen stelle ich Euch selbstverständlich nur hochwertiges Liedgut vor. Im besten Fall könnt Ihr Euch in so ein schönes Lied richtig reinversetzen! Und es nimmt Euch mit auf eine Reise der Gedanken, und Ihr seid hin und weg. Wochen-, ja monatelang habe ich überlegt, mit welchem Lied ich beginnen soll. Irgendein persönlicher Bezug sollte es schon sein, hab ich mir gedacht. Im letzten November, als Weihnachten immer näher rückte, habe ich mich dann endlich für ein Lied von Roy Black entschieden. Dazu müsst Ihr wissen: Den Text, den Ihr gleich ausführlich zitiert bekommt, diesen Text singt er zur Melodie von Little Drummer Boy. So wird aus meinem 1941 von Katherine K. Davis verfassten und seit 1958 weltberühmten Lieblings-Weihnachtslied plötzlich ein wunderbares Ganzjahreslied! Donnerstag, 26. November 2009
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Herzlichkeit und Kraft und Freiheit: Tina Turner!
Ui, das klingt ja direkt bombastisch. Erinnert mich irgendwie an eine Hymne. Aber es passt doch richtig gut, weil ich schließlich über eine Jahrhundertfrau schreiben will: Mein Mensch des Monats November kann niemand anderer sein
![]() Sie lächelt, und die Welt leuchtet: Da lieg ich dann wie hingegossen (und heb’ ergeben meine Flossen)! Als Anna Mae Bullock wurde Tina Turner 1939 im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Ihre Mutter war eine temperamentvolle Frau mit indianischen Wurzeln, ihr Vater der Vorarbeiter auf einer Baumwollplantage. Im Kirchenchor ihrer Heimatgemeinde Nutbush sammelte Anna Mae erste Erfahrungen als „Sängerin“. Ihre Kindheit war eher schwierig, die Eltern trennten sich nach jahrelangen Streitereien. War ihre fast drei Jahre ältere Schwester Alline noch ein Wunschkind gewesen, so widerfuhr Anna Mae das Leid, das ungewollte Kind einer sich auflösenden Verbindung zu sein. In ihrer auch heute noch lesenswerten Biografie „Ich, Tina. Mein Leben“ aus dem Jahr 1986 schreibt sie über jene Zeit: „Ich kam mir vor wie ein totaler Außenseiter, so als wäre ich der Einzige von meiner Art. Ich zog ganz alleine los, hinaus in die Welt, wanderte durch die Wiesen und besuchte die Tiere. Ich war einsam, ergab mich diesem Schicksal aber nicht. Ich sagte nur: ‚Okay, dann ist es eben so‘, und ich glaube, ich gewöhnte mich daran. Ich hatte meine eigenen Dinge, die mir wichtig waren, meine eigene Welt sozusagen. Und das war für mich der Anfang. Ich hatte niemanden, hatte in meinem Leben kein Fundament, daher musste ich selbst sehen, wie ich zurechtkam. Das war immer so. Vom ersten Tag an musste ich mir meinen Weg in dieser Welt suchen, musste stark werden und erkennen, welche Aufgabe dieses Leben für mich bereithielt.“ Freitag, 30. Oktober 2009
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Vielseitiger als gedacht: jedem seine Nana!
Du meine Güte, sie ist am 13. Oktober fünfundsiebzig geworden! Und ich habe es leider nicht geschafft, ihr rechtzeitig einen Mensch des Monats-Artikel zu widmen. Dabei hat sie es sich auf jeden Fall redlich verdient, dass sich endlich mal ein
![]() Sympathisches Markenzeichen Griechenlands: Nana Mouskouri. Nana Mouskouri (in griechischen Lettern Νάνα Μούσχουρη, Betonung also auf der ersten Silbe) ist am 13. Oktober 1934 in der kretischen Hafenstadt Chania zur Welt gekommen. Das klingt vielleicht romantisch, war es aber nicht: Nana wurde in eine bettelarme und zerrüttete Familie mit spielsüchtigem Vater hineingeboren. Zusammen mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Jenny erlebte sie Hungerjahre, die grausamen Zeiten der Besetzung ihrer Heimat durch die deutsche Wehrmacht (1941 bis 1944) und den griechischen Bürgerkrieg (bis 1949). Ihr Vater arbeitete als Filmvorführer, und aus den Schattenseiten ihres Daseins fantasierte sich die kleine Nana in schönere Welten. Etwa ins Märchenland des Zauberes von Oz, in dem Judy Garland Over the Rainbow singt, Ihr wisst schon: Irgendwo über dem Regenbogen … Mittwoch, 24. Juni 2009
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Wahrlich ein bäriger Barde: Demis Roussos!
Heut bin ich wieder musikalisch und werde Euch beweisen, dass es stimmlich sogar noch höher hinaufgeht als bei Monika Martin: Ich komme jetzt nämlich zu Demis Roussos! Genüsslich fragte mich Serafino vorhin deswegen: „Wollte dem wer auf die Hühneraugen steigen und hat 80 Zentimeter höher getroffen?“ Ich schmolle noch etwas mit meinem Freund Serafino, muss allerdings zugeben: Auch ich selbst dachte neulich, der Papi hätte eine alte Langspielplatte aufgelegt und aus Versehen mit der Singlegeschwindigkeit abgespielt. Dabei war es doch eine CD …
![]() Jesus lebt! Oder hat die Mona Lisa inzwischen einen Bart? Bevor ich Euch ein paar Roussos-Lieder empfehle, streue ich hier wie inzwischen gewohnt einige biografische Notizen. Der als Artemios Ventouris Roussos geborene Sänger entstammt einer griechischen Familie, die seit den 1920er-Jahren in Ägypten lebte. So kommt Demis Roussos am 15. Juni 1946 in der berühmten ägyptischen Hafenstadt Alexandria auf die Welt und verbringt dort auch seine Kindheit. In den Wirren der Suezkrise (ab 1956) verlieren seine Eltern alles und kehren mittellos um 1960 mit ihren Kindern Demis und Costas nach Griechenland zurück. Wie schon in Alexandria erhält Demis auch in Athen eine musikalische Ausbildung. Er spielt in diversen Bands (The Idols, We Five), verlegt aber nach der Machtergreifung der griechischen Militärjunta seinen Wohnsitz nach Paris. 1968 gründet er zusammen mit Evangelos Odysseus Papathanassiou – den Ihr vermutlich unter seinem Künstlernamen Vangelis viel besser kennt – die Gruppe Aphrodite’s Child. Mit ihrem Greek Sound sind Aphrodite’s Child zunächst in Frankreich, später auch in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich. Anfang der 1970er-Jahre schließlich nimmt Demis Roussos erste Soloplatten auf. Zunächst ohne Erfolg, aber 1973 feiert er mit dem in mehreren Sprachen aufgenommenen Schlager Goodbye My Love, Goodbye seinen internationalen Durchbruch als Solosänger. Sein Album Forever and Ever macht ihn übers Jahr zum Multimillionär. In den folgenden Dekaden verkauft der Star mehr als 60 Millionen Platten und singt in sieben Sprachen. Dienstag, 12. Mai 2009
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Ohne Schnickschnack, einfach gut: Monika Martin
Diese Vorstellung fällt mir mal wieder etwas schwerer … Obwohl, Ihr seid ja inzwischen einiges gewöhnt: Denkt nur mal an die Berichte über Melina Mercouri und Zarah Leander. Und manches Mal will ich eben etwas höher hinaus. Dann soll es eine glockenhelle Stimme sein, mit warmem und einmaligem Timbre. Eine Stimme also genau wie die von Monika Martin, präsentiert ganz ohne Schnickschnack und Brimborium. Zusammen mit eingängigen und oft wundervollen Melodien passiert es dann: Viele, große und tiefe
![]() Im Wartesaal zum großen Glück? Die österreichische Sängerin Monika Martin. Über Serafinos Häme tröstet mich der Papi natürlich immer und sofort, richtig lieb. Und mittlerweile kann ich gut damit leben: Was dem einen seine Horror-DVD, ist dem anderen eine CD von Monika. Basta. Kennt Ihr Dr. Ilse Bauer? Also ich glaub schon, denn so heißt die Monika Martin mit bürgerlichem Namen. Die ausgebildete Sängerin hat Kunstgeschichte und Volkskunde studiert und promovierte 1990 zum Doktor der Philosophie. Seinerzeit stand ihr eine wissenschaftliche Karriere offen, aber sie konnte das Singen nicht lassen. In einem Interview sagte sie hierzu: „Meine jetzige Arbeit als Sängerin ist mein Traumberuf. Ich kam nicht zur Musik, sondern sie kam zu mir … Ich konnte gar nicht anders, als aus meiner Leidenschaft einen Beruf zu machen!“ Ilse/Monika singt schon sehr lange und sehr gut. Bereits als zehnjähriges Mädchen wurde sie Mitglied im Kinderchor der Grazer Oper. Von 1986 bis 1992 war sie die führende Singstimme der Tanzcombo „Heart Breakers“. Mit dieser Band nahm sie 1990 sogar eine eigene CD auf. Im Jahr 1995 startete sie dann mit einem Plattenvertrag ihre Solokarriere, ein Jahr darauf gelang ihr mit La luna blu ein erster Hit. Nach zehn Jahren als Kunsterzieherin beendete sie im Jahr 2000 diese Berufstätigkeit und ist seitdem „vollprofessionelle“ Solosängerin. Trotzdem hat sie noch ein Standbein in der Bildenden Kunst und führt zusammen mit ihrer Mutter ein Grazer Keramikgeschäft. Wenn ich also mal ein neues Frühstückshaferl brauche … Liebe Freunde, mir ist ziemlich egal, dass Monika Martin im Januar 1998 Siegerin der ZDF-Superhitparade wurde. Mich kümmert nicht, wie viele silberne Schallplatten sie verkauft und wie viele goldene sie ihr Eigen nennt. Dass die Steiermärkerin mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet wurde und die Krone der Volksmusik trägt, dass sie bereits mehrmals für den Musikpreis ECHO nominiert war und seit neun Jahren jedes Jahr aufs Neue als erfolgreichste Solistin der volkstümlichen Musik gilt, interessiert mich ebenso wenig. Dass mich aber ihre Stimme im Innersten angenehm berührt und mich ihr Gesang zum Fühlen und zum Träumen bringt: Das alleine zählt und darum weiß ich, hier bin ich richtig, hier gehöre ich hin.
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