Herzlich willkommen und hallo, hier Bryan! Hm, es gibt den Weltraum, unendliche Weiten, das Web und mittendrin seit vielen Monaten auch mich, den Bryan. Ich bin ein kleiner Teddybär aus Bayern und lebe bei meinem Papi, der als Autor, Lektor und Redakteur arbeitet. Der Papi hat mich auch ermuntert, Euch von meiner Welt zu erzählen. Gute Unterhaltung!Aktuelle EinträgeIn Verehrung für meinen liebsten Präsidenten!
Donnerstag, Januar 5 2012 Herzliche Grüße zur Weihnachtszeit Freitag, Dezember 23 2011 Bryans Schlagerladen, viertes Lied Donnerstag, Dezember 15 2011 Am Sonntag, dem 11., war Freitag der 1.! Donnerstag, Dezember 15 2011 Sucht Ihr im letzten Moment ein Geschenk? Sonntag, Dezember 11 2011 Mit Bryan unterwegs: Colle Sommeiller Mittwoch, August 31 2011 Der Theo hilft Euch auf die Beine! Freitag, Juni 17 2011 KategorienArchiveSucheStatische SeitenPowered by |
Donnerstag, 17. Februar 2011Madonnas schönster Gedanke
Es gab und gibt Abermilliarden von Menschen auf der Welt. Und mindestens ein paar Millionen von wunderschönen überlieferten menschlichen Gedanken und Aussprüchen. Von manchem von Euch Menschen bleibt nur ein einziger Satz im Gedächtnis der Zeit. Zugegeben, das ist schon sehr viel mehr als nur guter
![]() „Madonna mit dem Jesuskind“, meinte Serafino zu diesem Bild. Die Eingeweihten wissen: Es zeigt den US-amerikanischen Popstar Madonna mit dem brasilianischen Modell Jesus Luz, einem ihrer Spielzeugjungen. Eines Tages war wohl der Akku des Herz- und Hüftwärmers leer … (Foto gefunden auf www.justjared.com) Von besonderer Bedeutung für den Papi und mich ist seit langer Zeit der britische Mathematiker, Philosoph, Schriftsteller und Gesellschaftskritiker Bertrand Russell (1872 bis 1970). Dieser Mensch hat ein faszinierendes Gedankengut hinterlassen. Nur zwei seiner Ende 1951 veröffentlichten „10 Gebote des Liberalismus“ seien an dieser Stelle genannt: „Versuche niemals, jemanden am selbstständigen Denken zu hindern; es könnte dir gelingen.“ „Fürchte dich nicht davor, exzentrische Meinungen zu vertreten; jede heutige Meinung war einmal exzentrisch.“ Als aufmerksam Studierende meiner Website habt Ihr diese Leitsprüche im Artikel „Als Papi ...“ hier schon mal gelesen. Nicht so aber ein anderes Lebensmotto vom Papi und von mir: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.“ Diesen noch heute gültigen Leitgedanken der Pfadfinderbewegung hat ihr Begründer Robert Baden-Powell (1857 bis 1941) in seinem letzten Brief niedergeschrieben. Und auch Pfadsucher können sich darum bemühen! Nachdenkenswert finden der Papi und ich allemal diesen Wahlspruch des französischen Schriftstellers Honoré de Balzac (1799 bis 1850): „Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.“ Euer Bryan schreibt dies heute ganz speziell für und in trauriger Erinnerung an einen im Januar nach schwerer Krankheit verstorbenen lieben Freund aus alter Zeit. Ja gewiss: „Alles hat seine Zeit: sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern.“ Auch jenen Bibelspruch habt Ihr auf www.hallohierbryan.de vielleicht schon gelesen, in meinem Beitrag „Im Lichterglanz der Kerzen“. – Für den nun folgenden Gedanken sei Euch verraten, dass der Papi wirklich recht gerne auf Reisen geht. Doch ebenso dann, wenn ein netter und kluger Mensch viel zu früh auf seine letzte Reise gehen musste, denken wir lange über einen Satz der Schweizer Schriftstellerin und Journalistin Annemarie Schwarzenbach (1908 bis 1942) aus dem Jahre 1936 nach: „Reisen ist Aufbrechen ohne Ziel, nur mit flüchtigem Blick umfängt man ein Dorf und ein Tal, und was man am meisten liebt, liebt man schon mit dem Schmerz des Abschieds.“ Herrje, das ist jetzt genug Melancholie für heute, es wird Zeit für eher locker-flockige Gedanken. Dienstag, 11. Januar 2011
Geschrieben von Bryan
in Bryan hört Musik, Mensch des Monats
um
23:23
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Vittorio macht Bären froh
… und die Menschen ebenso! Für uns Freunde in der Bärenrunde begann und beginnt das Jahr 2011 sehr festlich. Das liegt aber nicht daran, dass sich der Papi nach der feierlichen Weihnachtszeit dieses Jahr mit Riesenschritten seinem Fünfundsiebzigsten nähert (bevor Ihr ihm gratuliert: ich meine
![]() „Vittorios Visitenkarte“, hier vorgestellt von Xandi (r.) und seinem Freund Fino. Und jetzt schwärmen auch meine Bärenfreunde und der Papi ganz toll von „The Italian Tenor“ und alle beglückwünschen sie mich zu meiner Wahl. Daher will ich auch Euch den Vittorio freundlich empfehlen. Ob ich wohl der erste Teddybär bin, der über Vittorio Grigolo schreibt? Die fünfzehn Stücke seiner ersten Opern-CD „The Italian Tenor“ nahm Vittorio Grigolo vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2010 in Parma auf, zusammen mit dem Orchester des Teatro Regio di Parma unter der Leitung von Pier Giorgio Morandi. Ein argentinischer oder ein mexikanischer Tenor, der wie Vittorio bereits an der Metropolitan Opera in New York, der Mailänder Scala und im Royal Opera House in Covent Garden zu London gesungen hat, denkt bei PARMA vielleicht – genau wie ich – zunächst eher an Schinken. Aber für Vittorio waren der „richtige“ Ort für seine Aufnahmen sehr wichtig. Er wollte in seiner italienischen Heimat und in einer Gegend ins Mikrofon singen, in der „die Menschen die Oper zu sich nehmen wie Biscotti und Milch am Morgen“. Vittorio wünschte sich außerdem ein ausdrucksstarkes Repertoire „für die Kultur, aus der ich komme. Das ist so, als würde ich jemandem, der mich nicht kennt, meine Visitenkarte geben – die Stimme eines italienischen Tenors, auf natürliche Weise kommunizierend. Wir haben Arien ausgewählt, die ein großes, buntes Gemälde zeigen.“ Aber hört am besten selbst, wie geschmackvoll Vittorios Parma-CD tatsächlich geworden ist! Mittwoch, 22. Dezember 2010Im Lichterglanz der Kerzen
Liebe Freunde, schon ist es wieder so weit: Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu, ein neues steht vor der Tür. Dieses Mal scheint mir die Zeit besonders schnell vergangen zu sein. Aber das sage ich genau wie Ihr wohl jedes Jahr, nicht wahr? Der Duft von Tannen sitzt in meinem Fell, weihnachtliches Räucherwerk umschmeichelt uns in der gemütlichen Bärenrunde, stimmungsvolle Kerzen bringen Licht ins Dunkel – und der Vorhang links beginnt auch gleich zu brennen, wenn der Papi nicht aufpasst.
![]() Ein heller Blitz, und die Weihnachtsengel schauen dieses Jahr ziemlich bärig aus der Wäsche. Doch gar nicht apropos Afghanistan: Vorhin habe ich gelesen, dass die damalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland für ihre letztjährige Neujahrspredigt ausgezeichnet worden ist. Margot Käßmann hat laut dem Rhetorikseminar der Universität Tübingen die „Beste Rede des Jahres 2010“ gehalten. Im „Gewand der Predigt“ sei es ihr gelungen, eine „unbequeme politische Rede zu halten, die bundesweit Wellen geschlagen hat“, heißt es im Lobgesang der Tübinger. Die Frau Käßmann hatte ja tatsächlich vor allem mit dem Satz „Nichts ist gut in Afghanistan“ eine breite Debatte über den Einsatz Eurer Bundeswehr im fremden Land ausgelöst. Aber mit Verlaub, mein Freund Serafino war mit seiner Bemerkung „Nichts als Pfusch am Hindukusch!“ lange vor Margot Käßmann auf ähnlichen Gedankenpfaden gewandert. Freilich hat Serafino seinerzeit niemanden geschlagen, nicht mal eine einzige Welle. Grundsätzlich ist es wohl genau so, wie der indische Politiker Jawaharlal Nehru (1889 bis 1964) dereinst gesagt hat: „Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört.“ Möglichst wenig Politik, heißt einer der Glaubenssätze von hallohierbryan.de. Aber manchmal brüllt jemand dermaßen gesellschaftsfeindlich in der Gegend herum, dass sogar ein kleiner Teddy darauf reagieren sollte. Dieses Jahr wäre es beinahe passiert: Unter dem Arbeitstitel „Dem RoKo geb’ ich nie das Pfötchen“ wollte ich loslegen und einem Eurer Ministerpräsidenten die Leviten lesen. Prompt kündigte der seinen Rückzug aus der Politik an! Und nur wenige Tage später lag laut Presseberichten plötzlich eine Bombendrohung gegen den Abschiednehmer vor. „Grotesk, der Mann ist doch selbst eine“, raunzte da mein geliebter Lebensbär Prinzchen. Und Serafino, wie wohl alle Teddybären auf dieser Welt selbstverständlich gegen Gewalt, schlug in dieselbe Kerbe: „Der ist nicht nur eine Bombe, sondern auch ein Blindgänger.“ Wie dem auch sei, der Papi sagt immer, dass sich die Menschen vor Bomben und vor Blindgängern in Acht nehmen müssten. Und dass sich solche Bomben doch in ![]() Einen Moment lang hatte der Weihnachtsmann nicht aufgepasst – und zack. Jetzt ist es Härtzi IV so richtig warm ums Herz! Was für eine Schande. Übers Jahr ziemlich in Vergessenheit geraten ist seltsamerweise der jahrzehntelange sexuelle Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch meist katholische Geistliche und sonstige sogenannte Erzieher. Unter dem Titel „Das Böse nebenan – im Kloster“ wollte ich längst mal zu diesem Horror Stellung bezogen haben. Aber es blieb mir einfach die Spucke weg. Wie viele traurige Geschichten könnten Euch die Teddybären erzählen, die von den vielen missbrauchten Kindern dieser Welt tränenfeucht des Nachts in den Arm genommen worden sind? Von denjenigen Kindern, die gerade von ihrem Pfarrer gekommen waren und die dort – „beim Stoßgebet dran glauben mussten“ (ich verwende hier bewusst Serafinos flapsig-sarkastische Formulierung)! Hat Eure katholische Kirche denn überhaupt schon begriffen, was ihr da „widerfahren“ ist und wie viel Autorität sie (gottlob!) verloren hat? Und übrigens, einen jähzornigen und cholerischen Chef hätten wir bei den Regensburger Dombären sofort zum Teufel gejagt! Bei solchen Gedanken ist meine Weihnachtsstimmung natürlich in größter Gefahr – doch genau im richtigen Moment legt mir der Papi ein Zimtsternchen hin, lieben Dank! Schlussgedanken. Alles hat seine Zeit: sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern (dies ein schöner Spruch aus unserer Bärenbibel). Doch lasst Euch bloß niemals unterkriegen! Euer Bryan jedenfalls grüßt unbeirrt auch weiterhin jeden Tag die göttliche Sonne, den wunderbaren Mond, die gute Welt, alle lieben Teddybären und alle netten Menschen! Denen wünsche ich Liebe, Zufriedenheit, das Gelingen lang gehegter Pläne, Freunde, Frieden, Harmonie und Optimismus. Und wie immer der wichtigste Wunsch für Euch bärsönlich: Gesundheit. Erlaubt mir genau an dieser Stelle einen ganz speziellen Wunsch: Ich wünsche dem Samuel – und das meine ich absolut wörtlich –, dass er schon bald einen kleinen Teddy ganz fest in die Arme schließen kann. Herzerwärmende Weihnachtstage und ein wunderbares neues Jahr wünscht Euch Euer Bryan, natürlich auch im Namen meiner Bärenfreunde und dem Papi. Im Lichterglanz der Weihnachtskerzen, grüß’ ich Euch von ganzem Herzen! Donnerstag, 25. November 2010In Argentinien, unter Pinien![]() So fing alles an: Serafino mit dem von Bobby geliehenen Riesenkoffer ... Im Botanischen Garten von Buenos Aires im Stadtteil Palermo (dies für Skeptiker, die behaupten, es gäbe doch überhaupt keine Pinien in Argentinien!) liefen sich Serafino und Timo über den Weg. Im hellsten Sonnenschein schlug der Blitz ein, und die Liebe, obwohl ![]() Im Botanischen Garten von Buenos Aires. Eine Pinie ist das aber nicht … (Foto: davidoff-reisen.blogspot.com) Aber plötzlicher als plötzlich war Serafinos Traum vorbei. Wir wissen bis heute nicht, warum. Ob vielleicht der Argentinier eines Tages den Stier raushängen ließ? Wie auch immer, früher als erwartet brachte die Bärline den Serafino nach Hause zurück. Und so fand er selbst seine letzte Ansichtskarte aus Buenos Aires in unserem Briefkasten: „Blondes Fell und braune Augen, denkt bloß nicht, der tät was taugen!“ Nur gut, dass sich mein Freund nie lange unterkriegen lässt: Für die nächsten Jahre plant Serafino bereits zwei Urlaubsreisen nach Bärbados und zu den Bärmuda-Inseln. Montag, 11. Oktober 2010Ich darf schön bitten: Snapy zum Dritten!![]() Keine Ahnung, was der Papi dieses Jahr zu Weihnachten verschenken wird! (Das Foto ist nämlich schon älter.) Die traurige Erklärung: Vor ein paar Monaten lasen der Papi und ich eine Todesanzeige mit dem obigen Zitat. Auf tragische und unverschuldete Weise war bei einem Verkehrsunfall am Abend des 9. Oktober 2009 der Sprockhöveler Tüftler Heinrich Mühlinghaus (geboren am 13. September 1946) ums Leben gekommen. Also genau der Mann, der das geniale Insektenlebendfanggerät Snapy einst für Mensch und Tier erfunden und dem Euer Bryan bereits zweimal seine Hochachtung erwiesen hat: in den Artikeln Schnappt Euch Snapy – Snapy für Mensch und Tier! (November 2008) und Aus gegebenem Anlass: Snapy reloaded! (Dezember 2009). Ich finde es ja echt klasse, dass der Papi als Umweltschützer unverdrossen und eifrig seine Snapys verschenkt. Irgendwie ist es da auch kein Wunder, dass beinahe tagtäglich Huldigungen aus fast der gesamten Welt bei uns eingehen. Zum Beispiel von unserer lieben, aber „verzogenen“ bayerischen Freundin Marie. Sie schrieb vor Kurzem von der Schwäbischen Alb: „Das ‚Snapy‘, das wir von Dir haben, ist mit Abstand das beste aller Abschiedsgeschenke! Die Bienen unseres Vermieters verfliegen sich nämlich ganz gern mal in unsere Wohnung, und außerdem gibt es hier auch viele Wespen und Hummeln und natürlich die üblichen Landbewohner von Fliege bis Schnake. Wir sind total begeistert von dem Insektenhinausbeförderungsgerät – das wollten wir Dir noch mal sagen. :-)“ In der Tat, so viele Bienchen, wie der Papi und ich mittlerweile gerettet haben – also da müsste an sich schon mal ein Honigtöpfchen der heimischen Imkerinnung herausspringen. Dienstag, 14. September 2010Bryans Schlagerladen, drittes Lied![]() „Hallo, ich bin Bobby. Ich hab den Bryan von schräg links angeschaut und ihm dann dieses Lied für den Schlagerladen empfohlen!“ Spuren, die der Wind verweht / so endlos weit, tausendmal Erinnerung an Dich. Spuren, die der Wind verweht / durch Raum und Zeit, Vergangenheit kehrt nie zurück. Sehnsucht heißt mein Herz / das schlägt für Dich allein, Du, mein schönster Traum, wo find ich Dich? Ein Gefühl ist manchmal für die Ewigkeit, auch wenn man daran zerbricht. Es ist das Gleiche wie schon bei Roy Black und dem Lied Brauner Teddybär und bei Vicky Leandros mit Ob wir uns wiedersehn: Der Papi und ich finden, auch Rex Gildo (dass es um ein Lied von ihm geht, war Euch sicher von allem Anfang an klar!) hätte viel mehr solcher schönen Lieder (Text und Musik der 1989 auf dem Album „Erinnerung an deine Zärtlichkeit“ erstveröffentlichten Spuren stammen übrigens von Uwe Busse und Karl-Heinz Rupprich) verdient. Aber weiß Gott, der Papi und ich hätten dem Rex Gildo auch ein viel schöneres Leben gewünscht, ein ehrlicheres und würdevolleres. Sonntag, 15. August 2010Traubenfrisch geküsst mit Traubisoda!![]() Leer die Große, leer die Kleine, und ich sitz hier ganz alleine! Lorenz (genannt Lenz) Moser III. (1905 bis 1978), der Spross einer altehrwürdigen Winzerdynastie in Niederösterreich, hat mit seinen innovativen Ideen den Weinbau weltweit revolutioniert. Und er war es auch, der im Jahr 1930 Traubisoda erfunden hat. Und zwar laut wikipedia.de aus der Idee heraus, dass „es Menschen gibt, die zwar Weintrauben lieben, aber keine Weintrinker sind“. Na ja, und von Traubisoda ist wohl noch nie jemand betrunken geworden. Wobei nicht verschwiegen werden sollte, dass Traubisoda bis zum Jahr 1954 aus „konservatorischen“ Gründen einen leichten Alkoholgehalt aufwies! Seine Hochblüte im wahrsten Sinne des Wortes hatte „Traubi“ in Österreich in der 1950er und 1960er Jahren. Die Marke Traubisoda wurde 1957 international eingetragen, gewinnreiche Lizenzverträge waren die Folge. 1967 brachte Traubisoda den Geschmack fruchtiger Trauben sogar in die traditionell alkoholfreie arabische Welt. Als österreichischer Konkurrent des Almdudlers (der ist seit 1957 im Handel) hatten die frisch gepressten, reifen Weintrauben, deren Konzentrat mit stark magnesiumhaltigem Quellwasser vermischt wurde, ihr treues Publikum. Doch Traubis wirtschaftlicher Niedergang kam aus mir unerfindlichen Gründen bereits Anfang der 1970er Jahre. Da wurde Traubisoda zum ersten Mal verkauft, an den ungarischen Staatskonzern Badacsony in Balatonvilágos am Plattensee. Samstag, 31. Juli 2010Der Papi hat so manchen Korb bekommen![]() … aber der hier war der schönste: Darf ich vorstellen, das ist Körbi! Sich einen Korb holen beziehungsweise einen Korb bekommen/erhalten/kriegen bedeutet zum einen: eine abschlägige Antwort auf einen Heiratsantrag erhalten. Zum anderen und heute wohl häufiger ist damit ganz allgemein eine Zurückweisung gemeint. Wenn Ihr also eine Abfuhr, eine Absage oder eine Ablehnung erhaltet oder wenn Ihr mit einem Antrag, einer Bitte, einer Aufforderung und dergleichen baden gegangen seid und auf Granit gebissen habt …: dann habt Ihr Euch gleichbedeutend einen Korb geholt oder einen bekommen. Wie und wann genau sich die besagte Redewendung in Eurem Sprachschatz verankert hat, bleibt freilich ziemlich im Dunkeln. Laut dem aktuellen Duden-Band 11 „Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik“ geht sie auf einen alten Brauch zurück: „In früheren Zeiten ließ sich in manchen Gegenden der Bewerber um die Gunst einer Frau von ihr in einem Korb zum Fenster hinaufziehen; wollte eine Frau zum Ausdruck bringen, dass sie den Bewerber ablehnte, so sorgte sie dafür, dass der Boden des Korbes durchbrechen musste. Später wurde es auch üblich, einem abgewiesenen Freier einen kleinen Korb ohne Boden zu überreichen.“ In seinem Buch „Das geht auf keine Kuhhaut!“ schrieb Kurt Krüger-Lorenzen (1904 bis 1971) im Herbst 1960 wesentlich eindeutiger: „Unerwünschte Anbeter wurden früher in einem schadhaften Korb zum Kammerfenster der Burg emporgezogen, in der die Geliebte wohnte. Bei dieser Prozedur fielen sie häufig mit dem Sitz durch. Daher auch durchfallen, beispielsweise bei einer Prüfung, aus allen Wolken fallen, er ist unten durch, …“ Montag, 5. Juli 2010
Geschrieben von Bryan
in Biss vom Bärenbankerl, Bryan empfiehlt
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Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen
Ja, auch Euer Bryan kann sich nun schon seit Wochen der Fußballweltmeisterschaft 2010 nicht entziehen. Vor jedem Spiel tanzt unsere Bärenrunde wacker zu „Waka Waka“ und versammelt sich anschließend zum gemeinsamen Schauen mit
![]() Bärli trainiert anscheinend für die Weltmeisterschaften 2014! Freilich, mir wird viel zu viel gespuckt bei diesen Spielen. Das finde ich fürchterlich und ungehörig. Kein Teddybär würde so etwas tun! „Machen die denn das beim Tischfußball in ihrem Wohnzimmer auch so?“, habe ich den Papi genervt gefragt. Er hat nur gemeint, dass der Schütze nach seinem Tor wohl erst wegen dieser Rasenbefeuchtung so richtig schön und in voller Körperlänge über den Rasen flutschen könne (denkt nur mal an Arne Friedrich nach seinem Tor gegen Argentinien). Doch ehrlich gesagt erinnert mich das Spuken an ein vorsintflutliches Ritual und an ein Hunderudel, das ständig sein Revier markieren muss. Nur dem US-amerikanischen Trainer blieb beim Spiel gegen Ghana in der Verlängerung zum ersten Mal die Spucke weg, das hab ich genau gesehen. Vielleicht noch nervender sind die zahlreichen spielbestimmenden Fehlentscheidungen Eurer Schiedsrichter während dieser Meisterschaft. Selbst so mancher Teddybär hätte das mit seinen Knopfaugen besser hingekriegt! Nun ist zum Beispiel der nette Roque Santa Cruz ganz traurig, weil Paraguay im Viertelfinale gegen Spanien ausgeschieden ist. Und ich erst! Viele Schiedsrichter hatten bei dieser Weltmeisterschaft offensichtlich nicht nur Seh-, sondern auch Konditionsprobleme. Doch damit das nicht so auffällt, haben sie sich öfters hingestellt und in aller Ruhe ein gelbes Kärtchen ganz eng beschrieben. Mir bärsönlich würde übrigens ein grünes Kärtchen viel besser gefallen. |
