„Hossa“, dieses Wort werdet Ihr, liebe Freunde, in meinem Artikel nur ein einziges Mal stehen sehen, versprochen. Es ist manchmal ein Kreuz und ein Fluch mit den Worten: gerade die allerdümmsten bleiben einem im Geiste kleben, sie sind wie mit dem Dampfhammer eingemeißelt, eben einprägsam. Wie fürchterlich, wenn dann so ein kleines Wort das Einzige ist, was von einem Teddy oder einem Menschen in Erinnerung bleibt. Um das zu verhindern, lege ich Euch jetzt mal wieder ein besonderes Lied ans Herz. Das hat mir mein Freund Bobby (siehe Foto links) zuerst vorgespielt und ich gebe es gerne zu: ich war angenehm überrascht. Der Bobby hat mich auch gebeten, dieses Mal ausnahmsweise kein Foto des Schlagersängers zu veröffentlichen. Bobby begründete seine Bitte so: „Die Bilder aus seinen jungen Jahren machen einen sehr traurig, wie später alles gekommen ist. Und die Bilder aus seinen späteren Jahren – die erst recht!“ Nun sollen in meinem Schlagerladen ja sowieso die Lieder im Vordergrund stehen. Deswegen jetzt ganz schnell zu den
Spuren, die der Wind verweht. Ich will Euch freundlichst empfehlen, Euch dieses Lied zum Beispiel im
iTunes Store oder bei
www.amazon.de mal anzuhören, auch seine Melodie ist nämlich sehr schön. Freilich, wenn Ihr gerade traurig seid, werdet Ihr danach wahrscheinlich noch melancholischer sein. Denn nicht nur die Musik geht einem ins Gemüt, sondern auch Zeilen wie diese:
Spuren, die der Wind verweht / so endlos weit,
tausendmal Erinnerung an Dich.
Spuren, die der Wind verweht / durch Raum und Zeit,
Vergangenheit kehrt nie zurück.
Sehnsucht heißt mein Herz / das schlägt für Dich allein,
Du, mein schönster Traum, wo find ich Dich?
Ein Gefühl ist manchmal für die Ewigkeit, auch wenn man daran zerbricht.
Es ist das Gleiche wie schon bei Roy Black und dem Lied
Brauner Teddybär und bei Vicky Leandros mit
Ob wir uns wiedersehn: Der Papi und ich finden, auch Rex Gildo (dass es um ein Lied von ihm geht, war Euch sicher von allem Anfang an klar!) hätte viel mehr solcher schönen Lieder (Text und Musik der 1989 auf dem Album „Erinnerung an deine Zärtlichkeit“ erstveröffentlichten
Spuren stammen übrigens von Uwe Busse und Karl-Heinz Rupprich) verdient. Aber weiß Gott, der Papi und ich hätten dem Rex Gildo auch ein viel schöneres Leben gewünscht, ein ehrlicheres und würdevolleres.